Der schnelllebige und mit reichlich Eigendynamik versehene Digitalkamera-Markt erfordert von den meisten Produzenten ein Höchstmass an Flexibilität und Reaktionsvermögen hinsichtlich Trends, Marktanforderungen und Preisgestaltung. Unternehmen die aus Kostengründen ihre Produktion von Digitalkameras und dazugehöriger Technologie ausgelagert hatten, müssen nun feststellen, dass die ehemals als vorteilhaft erscheinenden Outsourcing-Massnahmen, in diesem besonders dynamischen Markt erste Opfer fordern.Der japanische Hersteller Olympus hatte im ersten Halbjahr 2004 Verluste in Höhe von 27 Millionen Dollar verbuchen müssen und begründet diese Tatsache mit mangelnder Flexibilität und langsamen Entscheidungs- und Umsetzungsprozessen aufgrund der Auslagerung seiner Produktion an Fremdfirmen wie z.B. Sanyo. Um zukünftig die Entwicklung und Markteinführung neuer Modelle zu beschleunigen, will Olympus die Digitalkamera-Produktion wieder selbst übernehmen und erhofft sich dadurch, verlorene Marktanteile wieder zurückzugewinnen, wobei die Vorgehensweise Canons, als Vorbild und Marktführer in diesem Segment, von ausschlaggebender Bedeutung gewesen sein dürfte. Olympus-Präsident Tsuyoshi Kikukawa sagte in einem Presseinterview, er sei überzeugt, die ergriffenen Massnahmen würden in Kürze greifen und somit, die Digitalkamera-Sparte seines Unternehmens wieder in die schwarzen Zahlen führen. Weiterführende Verweise; Digitalkameras von Olympus - unser Produktangebot
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