Das japanische Unternehmen Olympus, weltweit drittgrößter Anbieter von Digitalkameras, musste im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich stärker unter sinkenden Preisen für seine Digital Imaging Produkte leiden als die Konkurrenz: aufgrund der schwachen Daten (Umsatz, Gewinn, Zukunftsaussichten, etc.) in dieser Sparte wurde das langfristige Rating des Konzerns durch Analysten der renommierten Firma Standard & Poors von A- auf BBB+ reduziert.Nach Ansicht der Experten, hatte Olympus im vergangenen Jahr deutlich mehr Preisnachlässe im Segment Digital Imaging gewähren müssen, als der Marktdurchschnitt von 18 Prozent, eine Tatsache die zu Verlusten geführt hätte, so eine Analystin von Standard & Poors:
Olympus suffered a steeper fall in sale prices than the industry average in digital cameras, since the company failed to launch hit products even as competition grew more fierce
Das Unternehmen hätte es nicht verstanden, dem allgemeinen Preisdruck im Bereich digitaler Kompaktkameras durch Entwicklung und Absatzbemühungen im qualitativ höherwertigeren Segment - ähnlich wie Canon oder Sony - zu begegnen. Dass das Unternehmen gesamthaft nicht noch grössere Verluste verbuchen müsste, sei der sehr profitablen Medical-Sparte zu verdanken, so heisst es weiter in der Stellungsnahme zur Unternehmensbewertung. Olympus müsse zukünftig harte Kosteneinsparungen sowie eine bessere Planung der angebotenen Produktpalette vornehmen, weiterhin sollte der Entwicklungsbereich hochwertiger Digital Imaging Produkte stark vorangetrieben werden, so die Meinung der Marktexperten.
Olympus is expected to be able to stop the deterioration in profitability to a degree through efforts to reduce its workforce, cut costs, and enhance inventory control. However, the business environment is likely to remain difficult, considering the continuing fall in prices of digital cameras
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