Das bekannte US-Technologieunternehmen Texas Instruments hat einen neuen Chip entwickelt, der Handykameras eine Auflösung bis zu 20 Megapixel und HD-Fähigkeiten ermöglichen soll. Die Serienproduktion für die Chipreihe soll 2010 beginnen.
Der neue Chip besteht aus einem ARM-Kern, angereichert mit zusätzlichen Funktionseinheiten für die Medienverarbeitung. Die Chips der neuen Modellreihe OMAP-DM5x passen laut Angaben des Herstellers in bestehende und zukünftige Handydesigns und sollen die Leistungsfähigkeit der Bildverarbeitung von Handykameras erheblich erhöhen. Neben entsprechenden Schnittstellen für Speichersystem und Handy-Bus, sowie einem Interface zum Kameramodul, besitzen die neuen Chips von Texas Instruments auch die Logik für eine direkte Ansteuerung eines S-Video-Ausgangs. Audiofunktionen gehören ebenfalls zum Repertoire der OMAP-Baureihe. In naher Zukunft will das texanische Unternehmen über integrierte Software-Lösungen die Lücke zu Stand-Alone-Geräten schliessen. Branchenexperten weisen jedoch darauf hin, dass dies nur gelingen kann, wenn auch das von den Handy-Herstellern verbaute Kameramodul die hierfür erforderliche Qualität aufweist.
Die neuen drei OMAP-Modelle unterscheiden sich in ihrer Ausstattung. So ist das kleinste Modell OMAP-DM510 in der Lage, Fotos mit bis zu acht Megapixeln zu verarbeiten und weist 128 Megabit an Stacked-DRAM Speicher auf. Die nächst größere Variante OMAP-DM515 beherrscht den Umgang mit Bildern bis zu zwölf Megapixeln und besitzt bereits einen 256 Megabit Speicher, genau wie der OMAP-DM525, der sogar Bildmaterial bis zu 20 Megapixeln verabeiten kann. Alle drei OMAP-Prozessoren komprimieren H.264 Videos in DVD-Qualität.
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