Der japanische Hersteller Mamiya hat mit den Modellen DM22 und DM28 zwei neue Kameras mit digitalem Rückteil vorgestellt, die anspruchsvollen Fotografen einen preiswerten Einstieg in das digitale Mittelformat ermöglichen sollen.
Für bereits rund 7000 EUR soll das günstigste Modell aus Mamiyas neuer Mittelformat-Reihe zu haben sein – in dieser Klasse ein wahrhaftig niedriger Preis. Neben der DM22 mit 22 Megapixeln, stellte das auf hochqualitative Geräte spezialisierte Unternehmen noch drei weitere Modelle vor, bishin zur Highend-Kamera DM56 mit satten 56 Megapixeln. Die Mamiya DM22 besteht aus dem Kameramodell M645-AF-DIII, einem digitalen Rückteil und dem Objektiv. Das Rückteil der Mamiya DM22 erreicht eine Auflösung von 22 Megapixeln und verfügt über einen 4,8 x 3,6 cm großem CCD-Sensor, der in einem Empfindlichkeitsbereich von ISO 25 bis 400 arbeitet und einen Dynamikumfang von 12 Blendenstufen abdeckt. Als Raw-Dateiformat verwendet die Kamera das Format Leaf Mosaic HDR, der Kameramonitor misst 3,5 Zoll (ca. 6 x 7 cm).
Die DM28 ist bis auf Sensor und Preis (ca. 15.000 US-Dollar) weitestgehend identisch: Hier löst der CCD-Sensor 28 Megapixel (6144 × 4622 Pixel) auf, die Pixelgröße ist mit 7,2 µm aber erstaunlicherweise kleiner als bei der DM22 (9 µm). Die ISO-Empfindlichkeit reicht bei der Mamiya DM28 von 50 bis 800. Die Highend-Modelle DM33 und DM56 sind mit dem Gehäusetyp M645-DF ausgestattet und lösen 33, bzw. 56 Megapixel auf. Die DM33 verfügt über einen 4,8 × 3,6 cm großen CCD mit 6726 × 5040 Pixeln (7,1 µm Pixelgröße, ISO-Empfindlichkeit 50 bis 800), die Sensorabmessungen der DM56 betragen hingegen stolze 5,6 x 3,6 cm bei einer Pixelgröße von 6 µm und einer ISO-Empfindlichkeit von 80 bis 800.
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